Ratgeber

Es stehen nicht alle Ampeln auf Grün

Die Lage der Schweizer Wirtschaft hat sich deutlich verbessert. „Es stehen aber nicht alle Ampeln auf Grün“, sagt Christoph Sax, Chefökonom der Migros Bank, im Interview mit der Nachrichtenagentur awp Finanznachrichten. Die jüngsten Aussenhandelsdaten deuten aber darauf hin, dass etwa die Exporte in die EU allmählich an Dynamik gewinnen. Die Abschwächung des Frankens erachtet er als dauerhaft. Trotzdem sieht er die Schweizerische Nationalbank in Sachen Geldpolitik – Stichwort „Niedrigzinsen“ – weiter im Seitenwagen der EZB.

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Börse aktuell

Klein, aber oho

«Elefanten galoppieren nicht», lautet eine Börsenweisheit. Mit anderen Worten: Einem kleinem Unternehmen fällt es einfacher, seine Umsatzgrösse zu verdoppeln, als einem Grosskonzern. Das schnellere Wachstumstempo spiegelt sich auch in der Aktienperformance. Über einen langen Zeitraum, so belegen Studien, verzeichnen Titel von Unter-nehmen mit kleiner Marktkapitalisierung (Small Cap) eine überdurchschnittliche Kursentwicklung. Allerdings sind Small-Cap-Aktien, vor allem in Zeiten einer Börsenbaisse, auch deutlich grösseren Kursschwankungen unterworfen als Titel von grosskapitalisierten Unternehmen.

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Apropos

Wie sieht der Return on Investment bei Spielertransfers aus?

Der im Sommer über die Bühne gegangene Transfer von Fussballstar Neymar vom FC Barcelona zu PSG für 222 Millionen Euro lanciert die Diskussion über horrende Ablösesummen im Fussball aufs Neue. Die immer höheren Ausgaben für Gehälter und Transfers, die «König Fussball» verursacht, sollten dank Financial Fairplay im Verhältnis zu den Einnahmen der betroffenen Fussballclubs stehen. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Return on Investment bei solchen Transfers aus?

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Ratgeber

Die EZB halbiert das Volumen der Anleihenkäufe – Einschätzung zum Zinsentscheid der EZB vom 26.10.2017

Die EZB hat heute beschlossen, ihr Wertpapierkaufprogramm («Quantitative Easing» bzw. «QE») per Anfang 2018 stark zu reduzieren. Das QE-Programm, das formell bis Ende 2017 befristet war, wird erwartungsgemäss um mindestens neun Monate bis September 2018 verlängert. Das monatliche Kaufvolumen wird ab Anfang 2018 jedoch auf 30 Milliarden Euro halbiert. Nach Abschluss des Programms werden die Wertpapierbestände konstant gehalten.

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Rund ums Geld

Personalnot beim Fed

Der Gouverneursrat (Board of Governors) der US-Notenbank (Fed) ist zurzeit stark unterbesetzt: Nicht weniger als drei der sieben Sitze des leitenden Gremiums rund um Fed-Chefin Janet Yellen sind vakant. Mit dem Auslaufen von Yellens Amtszeit im Februar 2018 eröffnet sich für Präsident Trump die einmalige Chance, die Mehrzahl der Gouverneursposten neu zu besetzen. Die Personalwahl des US-Präsidenten dürfte das weitere Vorgehen der Fed beeinflussen. Für das Zinsumfeld in der Schweiz hätte dies in der kurzen Frist hingegen kaum Konsequenzen.

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