Schulzeit ist Sackgeldzeit – so machst du mehr daraus

Beitrag für Schüler

Du kannst es haben, ausgeben, brauchen, aus dem Fenster werfen, sparen, verlieren, gewinnen, anhäufen, verdienen oder geschenkt bekommen: Das liebe Geld. Leider ist es nicht beliebig verfügbar, gerade in der Schulzeit nicht. Tipps, wie du dein Sackgeld am besten einteilst, bekommst du vermutlich viele. Mit etwas Geduld und Ideenreichtum kannst du aber auch mehr daraus machen.

Als Schülerin oder Schüler verdienst du noch kein eigenes Geld. Sicher bekommst du Sackgeld. Aber reicht es noch für das neuste Bestseller-Buch oder für die Tickets deiner Lieblingsband? Oder kannst du dir nur noch ein paar Kleinigkeiten vom Kiosk leisten? Meist wird es knapp und du musst dich einschränken. Um das zu verhindern, haben wir für dich ein paar wertvolle Tipps zusammengestellt.

Die etwas andere Buchführung

Am Anfang brauchst du etwas Geduld. Aber du wirst sehen, es lohnt sich. Schreibe über eine längere Zeitspanne auf, wofür du dein Geld verwendet hast. So bekommst du die Kontrolle über deine Ausgaben und kannst dich für Sackgelderhöhungen stark machen. Deine Eltern werden deine Selbstverantwortung schätzen, und du wirst schrittweise mehr erhalten und selbst einteilen können. Beweise allenfalls mit deiner Aufstellung, wie deine Einteilung des Geldes funktioniert, oder wieso sie nicht so gut funktionieren kann, weil etwas teurer als erwartet ist. Auch Extra-Sackgeld für Schulausflüge, auswärts Essen, Fahrtkosten, Reparaturen, Kleider und Schuhe, Coiffeur und Ferien solltest du dabei nicht vergessen. Schliesslich fressen genau diese Beträge beachtliche Löcher in dein Budget.

Wenn es doch mehr sein soll

Reicht dein Verhandlungsgeschick für mehr Sackgeld nicht aus oder du wünschst dir ein neues Mountainbike oder ein Stand Up Paddle? Dann ist Arbeit angesagt, etwa ein Ferienjob oder Nebenverdienst.
Während der Ferien zu arbeiten, hat zwei entscheidende Vorteile: Du sammelst schon wertvolle Erfahrungen für das spätere Berufsleben und du besserst dabei gleich dein Budget auf. Da aber die spannenden Ferienjobs Mangelware sind, gilt: Kümmere dich rechtzeitig darum! Starte schon zwei bis drei Monate vor den Ferien und mach eine Liste von Firmen und Jobs, die dir gefallen. Eine Stelle zu finden erfordert oft Hartnäckigkeit und Kreativität. Lass dich nicht entmutigen, falls es nicht auf Anhieb klappt.

Hier ganz konkrete Tipps bezüglich Sackgeld, und wie du mehr daraus machst:

Weiterführende Infos

Auf migrosbank.ch:

Externe Links:

 


Geld im Sack – so viel steht dir zu.

Vergleiche dein Sackgeld mit dem deiner Schulkollegen. Sind die Monatsbeträge verschieden hoch? Nun, das ist normal, schliesslich verdienen nicht alle Eltern gleich viel und können so ihre Kinder nicht in gleicher Weise unterstützen. Entsprechend empfehlen Fachleute, dass sich die Höhe des Taschengelds nach deinem Alter und den finanziellen Möglichkeiten deiner Familie richten sollte. Wenn es das Familienbudget zulässt sind zwischen 12 und 14 Jahren monatlich CHF 30 bis 50 angemessen, ab 15 Jahren zwischen CHF 50 und 80 pro Monat. Danach können du und deine Eltern schrittweise ein erweitertes Sackgeld abmachen. Du erhältst dann einen höheren Betrag, musst dafür aber zusätzliche Ausgaben wie Handy, Coiffeur und Kleider selber bezahlen. Mehr Informationen dazu findest du zum Beispiel auf der Seite des Dachverbands Budgetberatung Schweiz.

Arbeiten in den Ferien? Ja, klar!

Ein Ferienjob bringt viele Vorteile. Du sammelst erste Erfahrungen und Kontakte in der Arbeitswelt und besserst dabei dein Sackgeld auf. Das Finden eines guten Ferienjobs ist aber gar nicht so einfach, weshalb man schon zwei bis drei Monate vor den Ferien mit der Suche beginn sollte. Die Vermittlung läuft oft über Beziehungen und die Jobs werden gar nie ausgeschrieben. Erzähl also möglichst vielen Leuten in deinem Umkreis, also Bekannten, Verwandten und Nachbarn, von deiner Arbeitssuche. Mach auch eine Liste von Firmen und Tätigkeiten, die dich interessieren und frag gleich direkt bei den Unternehmen nach, ob sie Ferienjobs für Schüler zu vergeben haben. Und dann gibt es noch verschiedene Internet-Adressen wie ferienjob.ch oder agriviva.ch, die du besuchen kannst. Wichtig ist: Überlege, was du zu bieten hast und weshalb du dich gerade für eine Arbeit bei dieser oder jener Firma interessierst. Bring das in deiner Bewerbung zum Ausdruck und du hast gute Chancen, den Job zu bekommen!

Übrigens: Die Jugendarbeit ist gesetzlich geregelt und erst ab 13 Jahren möglich. Zwischen 13 und 15 Jahren sind grundsätzlich nur leichte Arbeiten und Botengänge möglich. Das schliesst u.a. die Arbeit im Restaurant-Service, Kino oder Zirkus, den Umgang mit grossen Lasten oder extremen Temperaturen sowie Nachtarbeit aus. In diesem Alter kannst du mit einem Stundenlohn von CHF 9 bis 10 rechnen. Bis 18 Jahren ist der Service in Nachtclubs, Discos oder Bars verboten. Du kannst mit einem Stundenlohn zwischen CHF 12 und 15 rechnen. Keine altersbedingten Einschränkungen mehr gibt es ab 19 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt darfst du mit einem Lohn von bis zu CHF 20 pro Stunde rechnen.

Ausgaben reduzieren, wo es nicht weh tut. Unsere Tipps.

Bei einem schmalen Budget kommt es auch auf Kleinigkeiten an. Entsprechend lohnt sich im Umgang mit Geld immer auch ein Blick auf Spesen und Gebühren. Das Angebot Free25 der Migros Bank enthält gratis Kontoführung mit Maestro-Karte ohne Jahresgebühr und E- und Mobile Banking. Zudem bist du immer schnell bei Kasse, da du an allen Bancomaten der Migros Bank wie auch in den Migros-Supermärkten, bei Denner und zahlreichen weiteren Partner-Shops kostenlos Bargeld beziehen kannst. Am einfachsten findest du deinen nächstgelegenen Bargeldbezugspunkt in unserer Standortsuche.

Mit Free25 sparst du bares Geld, da es für dich auch attraktive Vergünstigungen unserer Migros-Partner gibt. Du profitierst von Einkaufsrabatten, Produktgutscheinen und Vorteilskonditionen oder einer kostenlosen Mitgliedschaft. Mit dem Privatkonto Free25 erhältst du die Anspruchsberechtigungen automatisch regelmässig zugesandt. Im Mobile Banking findest du diese Infos unter Mitteilungen im Menüeintrag Mails/Dokumente und im E-Banking in deinen Nachrichten. Eine Übersicht der Vergünstigungen findest du hier.

Weitere Spartipps:

  • Budget erstellen und Ausgaben regelmässig kontrollieren.
  • Einkaufssäcke mehrmals verwenden… das schont auch die Umwelt. Also mitnehmen!
  • Immer eine Einkaufsliste schreiben und sich daran halten.
  • Auf Aktionen achten. Es gibt Artikel, die man gut auf Vorrat kaufen kann.
  • M-Budget-Artikel kaufen – sie bieten ein top Preis-Leistungsverhältnis.
  • Cumulus-Punkte sammeln – z.B. beim Einkauf in der Migros oder Partner-Läden.
  • Ausverkauf nutzen, etwa für Kleider und Schuhe.
  • Abends kurz vor Ladenschluss verbilligte Lebensmittel mit kurz bevorstehendem Verfalldatum kaufen.
  • Bei grösseren Anschaffungen immer Preise verschiedener Anbieter vergleichen. Online z.B. auf toppreise.ch. Es gibt teilweise enorme Unterschiede!
  • Konsequent nach Schüler-Rabatten fragen, etwa im Restaurant oder bei Tickets.
  • Bei auswärtiger Verpflegung aufs Getränk verzichten oder ein Glas Hahnenwasser verlangen.
  • Teilen statt kaufen – oder einfach im Secondhandshop stöbern.
  • Dinge reparieren, statt immer gleich wegzuwerfen und zu ersetzen. Man kann auch jemanden um Hilfe bitten, niemand kann alles selbst machen.

In unserem Blog verraten wir übrigens regelmässig Tipps, die ebenfalls Geld sparen. Und wenn du mal was nicht verstehst – frag uns doch einfach!

Sparen lohnt sich nicht. Falsch!

Sparen heisst Verzicht, und das macht keinen Spass. Kurzfristig stimmt das wohl. Aber auf lange Sicht lohnt es sich, den zahlreichen Konsumverführungen zu widerstehen.
Das Sparkonto wirft im momentanen Tiefzinsumfeld leider nicht viel ab. Wenn Du CHF 5000 während 10 Jahren zum aktuellen Zinssatz des Sparkontos Free25 von 0.6% anlegst, beträgt das verzinste Kapital etwa CHF 5300.

Wenn du auf ein bestimmtes Ziel hin sparst, das du mittel- bis längerfristig erreichen willst, dann könnte ein Fondssparplan Free25 das richtige für dich sein. Er bringt dir mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Ertrag als ein Sparkonto. Bei einem Fonds mit moderatem Aktienanteil waren das rund 4% über die letzten 5 Jahre. Damit hättest Du nach 10 Jahren sogar CHF 7400 gespart – das wäre über CHF 2000 mehr als mit dem Sparkonto.
Hier kannst du die möglichen Erträge eines Fondssparplans Free25 mit denjenigen eines Sparkontos vergleichen.

Nebenbei sparen, ohne dass du es merkst. So geht’s.

Du kennst das sicher von früher: Überzähliges Münz landete im Sparschwein. Jetzt hast du aber eine Maestro-Karte und viel weniger Kleingeld – also tschüss Sparschwein? Nicht unbedingt. Denn mit dem Rundungssparen haben wir eine moderne Alternative für dich! So funktioniert’s: Lass deine Einkäufe jeweils aufrunden, zum Beispiel auf den nächsten Zweifränkler. Wenn du also bei deinem nächsten Einkauf CHF 11.50 mit deiner Maestro-Karte bezahlst, wird die Differenz von 50 Rappen zu CHF 12 automatisch von deinem Privatkonto Free25 auf dein Sparkonto Free25 (oder auf dein Fondssparplankonto!) übertragen. So wächst dein Sparguthaben oder dein Fondssparplan Free25 parallel zu jedem Karteneinsatz. Einen Überblick über deinen Sparerfolg findest du in deinem E-Banking im Menü «Zahlungen». Dort kannst du auch das Rundungssparen aktivieren und den Rundungsbetrag festlegen. Wenn du möchtest kannst du auch eine Untergrenze für das Privatkonto Free25 erfassen, unter der nie ein Aufrundungsbetrag belastet werden soll.

Übrigens: Im Schnitt runden unsere Kunden auf CHF 5 auf und sparen damit CHF 188 pro Jahr an. Das gibt auf dem Sparkonto Free25 mit 0.6% Zins in 5 Jahren rund CHF 1000 und in 10 Jahren rund CHF 2000. Nicht schlecht, oder?

In 10 Jahren auf Weltreise gehen. Das musst du tun.

Du siehst dich in 10 Jahren auf einer Weltreise? Wie schön! Damit das auch tatsächlich klappt, kannst du heute schon was tun. Die Kosten für eine Weltreise hängen von der Dauer, den Reiseländern und deinen persönlichen Ansprüchen ab. Für eine dreimonatige Weltreise musst du mit einem Budget von CHF 5000 bis 10’000 rechnen. Dieses Ziel wirst du mit grosser Wahrscheinlichkeit erreichen, wenn du während 10 Jahren monatlich CHF 50 in einen Fondssparplan Free25 investierst. Wenn du monatlich sogar CHF 100 investierst, dann könntest du schon in sechs Jahren aufbrechen. Oder einfach länger reisen, oder mehr Geld für Unterkünfte, Essen und Ausflüge ausgeben. Ein guter Plan, nicht? Also: Eröffne einen Fondssparplan Free25 und kaufe so regelmässig Anteile eines Migros Bank Fonds, bereits ab CHF 50 im Monat. Bitte beachte, dass wir dafür bis zu deinem 18. Geburtstag die Zustimmung deiner Eltern benötigen. Als Nutzer von Free25 profitierst du von einer kostenlosen Depotführung. Hier kannst du die möglichen Erträge eines Fondssparplans Free25 mit denjenigen eines Sparkontos vergleichen.

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