Private Vorsorge wird immer wichtiger

Wer künftig pensioniert wird, erhält weniger Rente. Die Säule 3a füllt diese Lücke – dank Steuervorteilen und attraktiven Renditen.

Wir dürfen uns auf ein immer längeres Leben nach der Pensionierung freuen. Die Kehrseite ist, dass das angesparte Altersvermögen immer länger reichen muss. Länger auch, als die Pensionskassen selber angenommen haben. Diese Fehleinschätzung wirft die Vorsorgeeinrichtungen aus der finanziellen Balance. Gemäss Expertenschätzungen bezieht ein Rentner in seinem Leben durchschnittlich 20‘000 bis 40‘000 Franken mehr aus der Pensionskasse, als er einzahlt. Die Lücke müssen die Berufstätigen stopfen – durch eine Kürzung ihrer eigenen Rentenansprüche.

Ihre geschmälerte Pensionskassenrente können Berufstätige mit Hilfe der Säule 3a schliessen.

Diese Form der privaten Vorsorge bietet Vorzugszinsen für den Vermögensaufbau. Die Migros Bank zahlt 1,25 Prozent auf dem 3a-Vorsorgekonto. Noch mehr Geld kommt langfristig zusammen, wenn die Jahresbeiträge in Vorsorgefonds der Migros Bank investiert werden.

Bei den Fonds lassen sich je nach Risikoprofil Aktienquoten von 10 bis 45 Prozent wählen. Und je nach Aktienanteil beträgt die durchschnittliche Jahresperformance in den letzten fünf Jahren 3,5 bis 5,5 Prozent. Der Vorteil gegenüber dem normalen Fondssparen: Fondserwerb und Depotführung sind kostenlos.

Als zusätzlichen Anreiz gibt es grosszügige Steuerrabatte

So lassen sich die jährlichen Einzahlungen in die Säule 3a von den Einkommenssteuern abziehen. Zudem sind sowohl die laufenden Ausschüttungen bei Vorsorgefonds als auch die Zinserträge beim Vorsorgekonto steuerfrei. Erst beim Bezug der Säule 3a fällt eine einmalige, moderate Kapitalsteuer an.

Dank den Steuerrabatten ergeben sich attraktive Renditen. Das zeigt das Beispiel einer vier-köpfigen Familie mit 120‘000 Franken steuerbarem Einkommen. Zahlt ein Elternteil 20 Jahre lang 6000 Franken auf das Vorsorgekonto der Migros Bank ein und bezieht die Sparsumme mit Alter 65, resultiert eine Netto-Rendite nach Steuern in rund doppelter Höhe des Konto-Zinses. 2,5 Prozent Rendite sind es zum Beispiel, wenn die Familie in Aarau wohnt. Gar 2,6 beziehungsweise 2,9 Prozent Rendite lassen sich in Lausanne und Bellinzona erzielen (siehe Tabelle im Dossier). Aufgrund der höheren Einkommensteuern fallen dort die steuerlich abziehbaren 3a-Jahresbeiträge stärker ins Gewicht als in Aarau.

Noch besser sieht die Rechnung für alle drei Wohnorte aus, wenn in Vorsorgefonds investiert wird. Auf diese Weise erzielen Berufstätige langfristig ähnliche Renditen wie Pensionskassen – und schliessen optimal ihre künftige Rentenlücke.

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