Wie lautet Ihr Finanzwort des Jahres 2016?

Welcher Begriff beschreibt die aktuelle Situation in der Finanzwelt besonders treffend? Senden Sie uns Ihren Vorschlag und gewinnen Sie ein exklusives Mittagessen mit prominenten Finanzexperten.

Der Absturz der Börse Anfang Jahr, der Brexit im Juni oder die rekordtiefen Zinsen: Die Finanzmärkte haben auch dieses Jahr für grosse Schlagzeilen gesorgt.

Uns interessiert Ihre Einschätzung: Welches ist für Sie das Finanzwort des Jahres 2016? Teilen Sie uns Ihren Vorschlag mit, indem Sie das Formular unter diesem Link ausfüllen. Beim gewählten Begriff sind Sie völlig frei.

Die Einsender der drei besten Vorschläge gewinnen ein Mittagessen für zwei Personen mit der Jury. Diese besteht aus dem früheren Bankier Oswald Grübel, der Finanzprofessorin Sita Mazumder, dem Schriftsteller Michael Theurillat, dem finews.ch-Gründer Claude Baumann sowie Albert Steck von der Migros Bank. Weitere Informationen zu den Jurymitgliedern finden Sie hier.

Die Wahl zum Finanzwort des Jahres wird organisiert von der Migros Bank und dem Finanzportal finews.ch. Die in den beiden letzten Jahren gewählten Begriffe lauten «Frankenschock» und «Nullzinspolitik». Das Finanzwort des Jahres 2016 stellen wir Ihnen am 28. November an dieser Stelle vor.

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22 Kommentare zu Wie lautet Ihr Finanzwort des Jahres 2016?

  1. Kurt Spörri Romanshorn geb: 11.1.1933
    Negativzinsen. Das ist von der Nationalbank sehr ungerecht, die Pensionskasse der Bundesnagestellten werden damit nicht belastet. Im krassen Gegensatz dazu, die Pensionskassen der Kantone sind mit Negativzinsen belastet. Was macht denn unsere Regierung in Bern um so eine Ungerechtigkeit zu beheben??? Wartet sie darauf, bis sich das Schweizervok dagegen wehrt, wie damals zu Gessler’s Zeiten?
    Die Nationalbank soll mehr Geld i n d e r S c h w e i z in Umlauf bringen, also dem Schweizervolk zukommen zu lassen in Form von Mittel für die Forschung (Zukünftige Energie, Medizin, Landwirtschaft, Flüchtlingshilfe, Entwicklungshilfe in Afrika etc.) und Bildung, Uni’s etc. investieren, dann würde der Wert des Schweizerfranken schnell sinken. So wären wir nicht darauf angewiesen unsere Forschungsprojekte vom Ausland unterstützen zu lassen. Unsere Forschung bliebe so unabhängig von ausländischen Zwängen und Vorschriften!
    Statt dessen bereichert sich unsere Nationalbank an den kantonalen Pensionskassen mit den Negativzinsen! Das ist Diebstahl am Volksvermögen und höchst ungerecht, wenn man Bundespensionkassen nicht gleichstellt mit den kantonalen Pensionskassen. Es ist doch das Volksvermögen, da muss sich doch unsere Regierung in Bern dafür einsetzen und solchem Treiben ein Ende setzen. Bevor sich die Masse dagegen stemmt. Jetzt wo die Schweiz so perfekte Tunnels bauen kann, könnte man doch einen Mittelmeer Anschluss unterirdisch realisieren. Vor vielen Jahren war mal die Rede von einem Meeranschluss in Monaco in den Medien.

  2. Negativzinsen.

    Diese führen zu tieferen Umwandlungssätzen bei den Pensionskassen und zum Anlagenotstand mit der Flucht in Aktien, Betongeld (Immobilien, REITs) und Risikoanleihen (alles Blasen?). Den Konsumenten wird bewusst, dass sie nicht nur länger arbeiten müssen wegen der Demographie, sondern auch mehr sparen sollten, damit das Geld im Alter reicht. Wird weniger konsumiert, so investiert die Industrie nicht, möglicherweise wird auch weniger produziert, was die Konsumenten zu noch mehr Sparen anhält, da sie befürchten, arbeitslos zu werden. Wird den CH-Arbeitnehmern (nicht den Managern, sondern den normalen Konsumenten) ständig deren hohe Lohnkosten vorgehalten, brechen sie auch nicht in einen Kaufrasch aus, weil sie nicht mit Mehreinkommen rechnen dürfen.
    Weltweit gibt es einen Wettbewerb, die eigene Währung zu schwächen, damit mehr exportiert werden kann, wenn die Konsumenten im eigenen Land streiken. Die Nationalbanken möchten – im Sinne Keynes – mit tiefen Zinsen die darbende Wirtschaft stimulieren, jedoch geben die Banken keine Kredite, weil die produzierende Industrie wegen der fehlenden Nachfrage keine Kredite will. Ebenfalls im Sinne Keynes könnten die Staaten Ausgaben in Infrastruktur, Bildung, Forschung, etc. tätigen, um Wirtschaftswachstum zu stimulieren. Doch die meisten Staaten sind hoch verschuldet, weil sie schon viel für soziale Aufgaben (hauptsächlich Konsum) ausgegeben haben – das gab Wählerstimmen. Das Geld fehlt für nachhaltige Investitionen. Ich wage nicht daran zu denken, wer die Staatsschulden jemals zurückzahlen soll: Steuerzahler, Schuldenschnitt zulasten der Sparer, unsere Kinder/Enkel, Weihnachtsmann?

    Das Ganze ist ein Teufelskreis. Vielleicht einfach mal die Löhne erhöhen, damit mehr konsumiert wird . Aber dann wären wir ja bald wieder beim Helikoptergeld, für das auch irgendwer einmal geradestehen muss.

  3. Die Beziehungen zwischen EU und Staaten wie UK und CH (auch als Vorbild für Beziehungen innerhalb EU – insbesondere zum Osten und zum Süden) werden wichtiger. Wie wäre es mit BILATERAL?

  4. Wir stehen am Ende eines grossen Kreditzyklus wo die Wirtschaft naturgemäss in eine „Eiszeit“ verfällt. QE und Nullzinsen haben nichts gebracht ausser neue Blasen und neue Unsicherheit. Als neuer Höhepunkt der weltweit konzertierten Ratlosigkeit der Nationalbanken kommt 2016 HElLIKOPTERGELD ins Spiel (später dann noch Bargeldverbot). Auch das wird nicht helfen. Wir sollten uns an eine neue Bescheidenheit gewöhnen, auch ohne (kreditgetriebenes) Wachstum lässt sich gut leben.

  5. Wenn man über Geld spricht dann hört man immer wieder „Anlagenotstand“,
    für das Alter sparen, es reicht nicht mehr nur eine Pensionskasse zu haben!

    Das Wort „Vorsorge“, hört man am meisten!

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