Säule 3a – wo sich Sparen noch lohnt

Die Sparzinsen sind tief. Eine Alternative für langfristig orientierte Anleger bietet die Säule 3a. Besonders vorteilhaft sind die Ertragschancen, wenn Sie das Geld nicht auf einem Vorsorgekonto ansparen, sondern in einen Vorsorgefonds investieren.

Es sind schwere Zeiten für Sparer: Kassenobligationen und Sparkonten werfen kaum noch Zinsen ab. Langfristig Orientierte finden aber eine attraktive Alternative: die Säule 3a. Wer in diese Form der Altersvorsorge einzahlt, kann jährlich einen namhaften Betrag von der Einkommenssteuer abziehen. So können Angestellte für 2018 bis zu 6768 Franken geltend machen; selbstständig Erwerbende ohne Pensionskasse dürfen gar bis zu 33 840 Franken abziehen. Die Besteuerung erfolgt erst beim Bezug der angesparten 3a-Gelder. Diese fällt deutlich tiefer aus als die Abzüge, so dass unter dem Strich ein positiver Steuereffekt resultiert.

Der Steuervorteil der Säule 3a sorgt gewissermassen für eine «garantierte» Rendite

Nehmen wir das Beispiel einer vierköpfigen Familie mit 80 000 Franken steuerbarem Haushaltseinkommen, die 20 Jahre lang den Maximalbetrag einzahlt. Wohnt sie in Aarau oder Lausanne, bringt der positive Steuereffekt eine jährliche Rendite von knapp 1 Prozent. Ist sie in Bellinzona zu Hause, ergeben sich gar 1,3 Prozent. Die bessere Rendite im Kanton Tessin erklärt sich zum einen damit, dass dort die Einkommenssteuer relativ hoch ist und der Abzug für die 3a-Beträge stärker ins Gewicht fällt. Zum anderen erfolgt die Schlussbesteuerung in der Südschweiz zu einem vergleichsweise tiefen Satz.

Zur «garantierten» Rendite aufgrund des Steuervorteils kommt die Verzinsung des Vorsorgekontos 3a hinzu. Diese beträgt bei der Migros Bank aktuell 0,3 Prozent und ist steuerfrei. Beim Vorsorgekonto unterliegt nämlich der Zins nicht der Einkommenssteuer – im Unterschied etwa zum Sparkonto oder zur Kassenobligation. Unter dem Strich resultiert für das Vorsorgekonto eine Nettorendite von rund 2 Prozent, je nach persönlicher Steuersituation.

Noch grösser sind die langfristigen Ertragschancen, wenn Sie statt eines Vorsorgekontos 3a einen Vorsorgefonds wählen

Langfristig höhere Ertragschancen als das Vorsorgekonto 3a bietet Ihnen ein Vorsorgefonds (siehe Grafik). Wichtig zu wissen: Diese Renditen werden nicht durch Zusatzgebühren geschmälert. Wer bei der Migros Bank in Vorsorgefonds investiert, zahlt nämlich weder Kommissionen für Kauf und Verkauf noch Depotgebühren. Und noch ein Tipp: Wertschwankungen Ihres Vorsorgefonds lassen sich glätten, indem Sie mit einem Fonds-Dauerauftrag regelmässig einen konstanten Betrag investieren. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Langfristig erhöhen Sie Ihre Renditechancen, wenn Sie in Vorsorgefonds investieren.
Quelle: Migros Bank

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2 Kommentare zu Säule 3a – wo sich Sparen noch lohnt

  1. Sehr geehrte Damen und Herren
    ab und zu konsultierte ich Ihr Homepage um die aktuellen Fonds-Kurse meiner Vorsorgegelder bei Ihnen nachzusehen. Durch die Neugestaltung finde ich diese jetzt leider nicht mehr. Es handelt sich dabei z.B. um die Val.-Nr. 10270610 oder auch 2340656. Bieten Sie diesen Service nicht mehr oder muss ich ganz woanders suchen?
    Freundliche Grüsse, Felix Scherrer

    1. Guten Tag
      Für die Kurse der Vorsorgefonds wählen Sie auf migrosbank.ch auf der grünen Leiste oben den Begriff „Vorsorge“, dann unter dem Menüpunkt „Anlegen“ das Stichwort „Vorsorgefonds“.
      Freundliche Grüsse, Urs Aeberli

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