Ein Vollblut-Unternehmer im Gesundheitsmarkt

Der Radiologe Karim Oughlis gründete 2012 das Centre d’imagerie médicale de Vevey, kurz CIMV. Der Markt und die Rahmenbedingungen mögen sich seither geändert haben – die Migros Bank aber steht ihm seit Anfang an als verlässliche Finanzierungspartnerin zur Seite.

Über eine Million Franken kostete die Anschaffung des MRI-Geräts. Es ist so gross, dass für die Installation im Centre d’imagerie médicale de Vevey (CIMV) eine Wand herausgebrochen werden musste. Die Praxis wurde 2012 von Karim Oughlis gegründet, der seine Ausbildung zum Radiologen am Genfer Universitätsspital HUG absolviert hatte. Es folgten verschiedene berufliche Stationen als Chefarzt, bevor er den Sprung in die Selbständigkeit wagte. «Das war zu einer Zeit, als es in Vevey für radiologische Untersuchungen nur das öffentliche Spital gab. Ich war also der erste private Leistungsanbieter in diesem Bereich», erinnert sich Karim Oughlis.

Migros Bank: Von Anfang an als Partnerin dabei

«Ich schätze das Know-how der Migros Bank im Bereich der Praxisfinanzierungen. Als Gegenüber habe ich Fachleute, die nicht nur das Bankgeschäft kennen, sondern auch ein vertieftes Verständnis für die Zusammenhänge im Gesundheitsmarkt haben.»
Dr. med. Karim Oughlis, Geschäftsführer des Centre d’imagerie médicale de Vevey, mit Sylviane Bonfadelli, Betreuerin Firmenkunden bei der Migros Bank.

Der Pionier setzte von Anfang an auf die Migros Bank als Finanzierungspartnerin. «Ich schätze das Know-how der Migros Bank im Bereich der Praxisfinanzierungen. Als Gegenüber habe ich Fachleute, die nicht nur das Bankgeschäft kennen, sondern auch ein vertieftes Verständnis für die Zusammenhänge im Gesundheitsmarkt haben. Längst nicht alle Banken verfügen über derart spezialisierte Teams», so Oughlis.

Der Anfang war schwer. Dank grossen persönlichen Opfern und der Unterstützung seines Teams konnte Oughlis sein Abenteuer fortsetzen und zwei weitere Zentren für medizinische Bildgebung gründen, nämlich das CIMF in Freiburg und das CIMG in Genf. Die Migros Bank war und ist dabei stets an Oughlis Seite – und deckt die wachsenden Finanzierungsbedürfnisse u. a. mit Kontokorrentlimiten, Festen Vorschüssen und Festen Darlehen ab.

Leasing: «Ich amortisiere innerhalb von fünf Jahren.»

Zu den Dienstleistungen, welche Oughlis mit seinen drei Firmen CIMV, CIMF und CIMG von der Migros Bank bezieht, zählen auch Leasingfinanzierungen bei der Anschaffung von medizinischen Geräten. «Diese amortisiere ich in der Regel innerhalb von fünf Jahren», erklärt Oughlis. Die relativ kurze Frist erfordere zwar gewisse finanzielle Anstrengungen von seiner Seite. Dafür erlauben die relativ hohen Leasingraten auf der anderen Seite bessere Steuerabzugsmöglichkeiten; zudem ist er nach fünf Jahren frei, neue Geräte zu erwerben und so technologisch auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.

Herausfordernde Rahmenbedingungen

Diese Dynamik droht sich allmählich abzuschwächen. Nach 2012, 2014 und 2016 stünde 2018 gemäss dieses Zweijahresrhythmus die nächste Expansion an, aber Oughlis erwidert betrübt: «Angesichts der derzeitigen regulatorischen Rahmenbedingungen ist die Eröffnung eines zusätzlichen Standorts nicht angebracht.» Seit seinen Anfängen hat sich das Radiologie-Angebot in der Romandie nämlich vervielfacht, und die Westschweizer Kantone Waadt und Freiburg haben mit Einschränkungen für die Neuanschaffung von umfangreichen Radiologie-Geräten reagiert. Das verunmöglicht nicht nur den Ausbau bestehender medizinischer Zentren, sondern auch die Eröffnung neuer Standorte.

Neben kantonalen Einschränkungen machen den Radiologen ebenso die Entwicklungen auf eidgenössischer Ebene zu schaffen. «Mit der jüngsten Tarmed-Revision wurde die Vergütung von radiologischen Dienstleistungen stark reduziert», bedauert Oughlis. Die geringeren Erträge führen zu einer deutlich längeren Amortisationsdauer und bremsen damit die Investitionen. «Der Trend wird dahingehen, dass ein Gerät weniger rasch durch ein neues ersetzt werden kann, obwohl dieses z. B. eine bessere Bildauflösung aufweisen könnte oder die Untersuchung des Patienten verkürzen und für ihn eine geringere Strahlendosis bedeuten würde», erklärt Oughlis. Und er folgert: «Die Qualität der Leistungen droht sich deshalb zu verschlechtern.»

Ein familiär geprägtes Unternehmen mit dezentralen Strukturen

Die regulatorischen Rahmenbedingungen haben sich also in der jüngeren Vergangenheit insgesamt nicht zum Besseren entwickelt. Trotzdem besteht ein ungebrochenes Interesse seitens Finanzinvestoren am stark fragmentierten Markt der ambulanten Leistungserbringer. Karim Oughlis unterscheidet sich durch seine Unternehmenskultur von den Finanzinvestoren. «Wir sind ein familiär geprägter Betrieb mit dezentralen Strukturen und lokaler Führung», erklärt der Radiologe mit unternehmerischem Herzblut. Und damit das auch so bleibt, wird er weiterhin auf die Unterstützung der Migros Bank zählen können.

Weitere Informationen zum Angebot der Migros Bank für Ärzte finden Sie hier.

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