Clever finanzieren mit Investitionsgüterleasing

Investitionsgüterleasing spart Kosten, und es schont Liquidität und Kreditlimiten. In diesem Finanzierungsbereich verfügt die Migros Bank über umfassendes und langjähriges Know-how. Sie bietet kompetente Beratung, verbunden mit attraktiven Konditionen und schneller Abwicklung, erklärt Thomas Hofer, Leiter Kompetenzzentrum Leasingfinanzierungen der Migros Bank.

Gemäss einer Studie der Hochschule Luzern reicht fast jeder zehnte KMU-Betrieb trotz Finanzierungsbedürfnissen keinen Kreditantrag ein. Dies u.a. aus Sorge, zu hohe Sicherheiten stellen oder zu hohe Kosten zahlen zu müssen. Welche Vorteile bietet hier das Leasing?

Thomas Hofer: Ob diese Sorgen von KMU-Betrieben bezüglich Kreditantrag im Einzelfall berechtigt sind, kann ich nicht beurteilen. Was ich aber klar sagen kann: Bei vergleichbarer Bonität fallen die Finanzierungskosten beim Leasing tiefer aus als bei einem Kredit, da das Leasingobjekt der Bank quasi als Sicherheit dient. Als zweiter Vorteil spart das Leasing Liquidität und Eigenmittel, und bestehende Kreditlimiten bleiben unberührt. Die Leasingraten lassen sich nämlich so festlegen, dass sie sich aus dem erwirtschafteten Ertrag bezahlen lassen – Stichwort «pay as you earn». Als dritten Vorteil bietet das Leasing dank seiner fixen Raten den Vorteil einer einfachen Budgetierung.

Es spricht also vieles für Leasing…

Thomas Hofer: Ja, daher nutzen gemäss der eingangs erwähnten Studie bereits 35 Prozent der Schweizer KMU-Betriebe eine Leasingfinanzierung. Zum Vergleich: In Deutschland sind es schon über die Hälfte der mittelständischen Betriebe.

Wie lange dauert ein Leasingvertrag maximal?

«Bei vergleichbarer Bonität fallen die Finanzierungskosten beim Leasing tiefer aus als bei einer Kreditfinanzierung.» Thomas Hofer, Leiter Kompetenzzentrum Leasingfinanzierungen der Migros Bank.

Thomas Hofer: Die Standardlaufzeiten betragen 24 bis 84 Monate, wobei die Laufzeit abhängig ist von der wirtschaftlichen Nutzungsdauer des Leasingobjekts. Leasing wird aber immer mehr auch bei sehr langlebigen Investitionsgütern eingesetzt, z.B. bei Bergbahnen, Rollmaterial und anderen Infrastrukturprojekten der öffentlichen Hand. Bei solchen Objekten werden aktuell Laufzeiten von bis zu 20 Jahren angeboten. Damit ist Leasing – abgesehen von einer Hypothek – oft die einzige Möglichkeit für langfristige Finanzierungen bei Banken. Viele offerieren nämlich Feste Darlehen nur mit einer Vertragsdauer von maximal fünf Jahren.

Was geschieht bei Vertragsende mit dem Leasingobjekt?

Thomas Hofer: Die Migros Bank offeriert ihre Leasingverträge nur mit Vollamortisation, das heisst mit Restwerten von 0,5 bis 1 Prozent. Der Restwert liegt deutlich unter dem Marktwert, so dass das Objekt nach Ablauf des Leasingvertrages in der Regel vom Leasingnehmer übernommen wird.

Was lässt sich überhaupt leasen?

Thomas Hofer: Im klassischen Investitionsgüterleasing werden heute sämtliche mobilen Investitionsgüter finanziert – über alle Branchen und Wirtschaftssektoren hinweg. Und dies vom Kleinstgerät bis hin zur Grossproduktionsanlage, also beispielsweise vom Drucker bis zur Rollenoffsetmaschine.

Wo liegen die Grenzen für Leasing?

Thomas Hofer: Bedingt durch die Ausgestaltung des Schweizer Eigentumsrechts, lassen sich bereits im Eigentum des Leasingnehmers stehende Maschinen, Fahrzeuge oder Anlagen in der Regel nicht mehr mittels Leasing finanzieren. Das verunmöglicht hierzulande «Sale & lease back»-Transaktionen, wie sie im Ausland gebräuchlich sind. Im Weiteren werden in der Regel Dienstleistungs- und Installationskosten nicht mitfinanziert.

Bietet Leasing steuerliche Vorteile?

Thomas Hofer: Steuern und Leasing – das ist ein immer wiederkehrendes Thema, dem viel Beachtung geschenkt wird, das aber ein geringes Einsparpotenzial bietet. Mittels Leasing sind z.B. bei kurzen Laufzeiten geringfügige Steuereinsparungen möglich, je nach Ertragssituation des Leasingnehmers. Um keine bösen Überraschungen (sprich Aufrechnungen) am Ende des Leasingvertrages bei der Übernahme des Leasingobjektes zu erleben, sind vorgängige Abklärungen bei den Steuerbehörden sicherlich von Vorteil.

Warum soll ein Unternehmen für ein Investitionsgüterleasing zur Migros Bank?

Thomas Hofer: Die Migros Bank hat sich über die Jahre hinweg ein umfangreiches Know-how im Investitionsgüterleasing aufgebaut. Die kompetente Beratung kombinieren wir mit attraktiven Konditionen, denn als Unternehmen mit genossenschaftlichen Werten misst die Migros Bank ihrem eigenen Gewinn nicht oberste Priorität bei. Im Zentrum stehen stattdessen unsere Kunden, denen wir möglichst vorteilhafte Konditionen bieten wollen. Somit empfehlen wir allen Unternehmern, bei einem Leasinggeschäft eine Offerte der Migros Bank einzuholen.

Ausschlaggebend ist neben dem Preis oft auch eine schnelle Abwicklung.

Thomas Hofer: Auch hier können wir punkten, denn ein entscheidender Vorteil der Migros Bank ist ihre schlanke Unternehmensstruktur. Die flache Hierarchie ermöglicht uns kurze Entscheidungswege, sodass die persönlichen Kundenbetreuer rasch und mit der nötigen Kompetenz entscheiden können. Zudem bauen wir unsere Online-Dienstleistungen laufend aus – dadurch werden wir im Leasing künftig noch schneller sein.

Weitere Informationen und die Möglichkeit für schriftliche Anfragen finden Sie hier.
Oder kontaktieren Sie telefonisch das Leasing-Team unter T 044 839 88 55.

Ähnliche Beiträge

Schreiben Sie einen Kommentar

Wir sind an einer offenen Diskussion in den Kommentaren interessiert. Die Kommentare sollen jedoch einen fachlichen Bezug zum Beitragsthema haben. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder