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Sparplan – die rentable Alternative zum Sparkonto

Die Sparzinsen sind tief. Eine Alternative für langfristig Orientierte bietet der Sparplan: Dank regelmässigem Investieren partizipieren Sie bequem und unkompliziert am Ertragspotenzial der Aktienmärkte. Diese attraktive Anlagemöglichkeit eignet sich insbesondere auch für kleine Sparbeträge.

Es sind karge Zeiten für Sparer: Die Sparkonten werfen so gut wie keinen Zins mehr ab. Doch es gibt eine attraktive Alternative, nämlich den Sparplan. Dabei investieren Sie monatlich, quartalsweise oder jährlich gleich grosse Beträge in Anlagefonds der Migros Bank, die Sie gemäss Ihrem Risikoprofil auswählen.
Mit einem Sparplan lassen sich Renditen erzielen, die langfristig über den Sparzinsen liegen. Das zeigt ein Vergleich für die vergangenen zehn Jahre (siehe Grafik). Wer das Geld auf einem Sparkonto liess, erwirtschaftete in dieser Phase eine Gesamtrendite von gut 5 Prozent. Rund 10 Prozent Wertzuwachs erzielte, wer vom Konto aus allmonatlich gleich grosse Beträge z.B. in den Mi-Fonds (CH) 30 investierte, einen Strategiefonds mit rund 30 Prozent Aktien. Gar knapp 16 Prozent waren es im Fall des Mi-Fonds (CHF) 50, der einen etwa 50-prozentigen Aktienanteil aufweist. (Beachten Sie bitte: Die vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Entwicklungen.)

Anmerkungen: Daten von Anfang 2007 bis Ende 2016. Die vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Entwicklungen.

Entscheidend beim Sparplan sind die fixen Investitionsbeträge.

Dadurch erwerben Sie in Boomphasen automatisch weniger der teuren Anteile, und damit fallen mögliche Verluste geringer aus, sollten die Börsen nach unten drehen. Umgekehrt reicht nach einem Crash der konstante Anlagebetrag zum Kauf von überproportional vielen günstigen Fondsanteilen – das führt bei der nachfolgenden Kurserholung zu überdurchschnittlichen Gewinnen. Wer also regelmässig investiert und einen langen Atem hat, braucht sich keine Sorgen zu machen, wenn die Kurse zeitweilig sinken.

Von den Vorteilen eines Sparplans lässt sich auch mit kleinen Beträgen profitieren.

Bei der Migros Bank können Sie nämlich bereits ab 50 Franken investieren. Und selbst bei kleineren Anlagebeträgen werden stets nur 0,115% für die Depotführung verrechnet, ohne fixe Mindestgebühr.
Ein weiterer Vorzug: Sie bezahlen keine Transaktionskosten für Kauf und Verkauf der Fondsanteile. Das fällt besonders ins Gewicht, wenn Sie mit hoher Regelmässigkeit wie z.B. monatlich in Ihren Sparplan investieren. Trotz des fixen Einzahlungsrhythmus’ bleiben Sie aber flexibel: Sie können jederzeit Änderungen an Ihrem Sparplan vornehmen – und zwar bequem auch via E-Banking (siehe Box).

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5 Kommentare zu Sparplan – die rentable Alternative zum Sparkonto

  1. Ich spare seit über 2 Jahren mit einem Sparplan mit einem monatlichen Fixbetrag und habe bisher leider gar nichts verdient, im Gegenteil, ich zahle jedes Jahr drauf.!

    1. Sehr geehrte Frau Gloor
      Wir bedauern, dass Sie sich mit Ihrem Sparplan noch immer im Minus befinden. Die Performance hängt einerseits von der Wahl der Fonds ab – wie die Grafik zeigt, wiesen aktienlastige Fonds in den vergangenen zwei Jahren tendenziell stärkere Wertschwankungen auf als solche mit mehr Obligationen. Andererseits sind zwei Jahre für einen Sparplan noch eine relativ kurze Zeitspanne. Angebracht ist ein mehrjähriger Anlagehorizont.
      Freundliche Grüsse, Urs Aeberli

  2. Guten Tag Herr Aeberli
    Die Grafik ist beeindruckend, da sollte man sofort mitmachen..
    Wie sieht die Entwicklung von 2015 – 2017 von Mi 30 / 50 und Sparkonto aus?
    Freundliche Grüsse
    M. Schmidhauser

  3. Sehr geehrter Herr Aeberli,
    wenn Sie im letzten Jahr die Depotgebühr nicht einfach von 30,- auf 50,-Fr (!) erhöht hätten, hätte ich schon 20,- Fr sparen können. Das war ein unglaublicher Aufschlag, wenn man beachtet, dass sich bei mir die Beträge um gar nichts verändert haben.
    Freundliche Grüsse
    Dr. Hannelore Karst

    1. Guten Tag Frau Dr. Karst

      Besten Dank für Ihren Kommentar. Ab dem 01.01.2017 werden keine Mindestdepotgebühren mehr verrechnet.
      Freundliche Grüsse, Florian Steiger

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