Wie lese ich ein Fonds-Factsheet?

Fonds-Factsheets sind ein wichtiges Instrument für Anleger, die mehr darüber wissen wollen, wo Ihr Geld investiert ist. Es gibt unter anderem Auskunft über die Fondsziele, die grössten Einzelpositionen, Risikokennzahlen, die vergangene Renditeentwicklung und Kosten.

Anlagefonds sind eine attraktive Anlagemöglichkeit für den langfristigen Vermögensaufbau. Dank ihnen können Privatanleger bereits mit kleinen Geldbeiträgen breit diversifiziert an den internationalen Finanzmärkten investieren und interessante Renditechancen wahrnehmen, ohne ein übermässig grosses Risiko einzugehen. Sei es mittels klassischen oder nachhaltigen Strategiefonds, Obligationen-, Aktien oder Vorsorgefonds respektive mit einem Fondssparplan. Die Migros Bank führt eine umfassende Fondspalette für jedes Anlagebedürfnis. Gerade in Zeiten der Niedrigzinsen, in denen das klassische Sparkonto kaum noch Zinsen abwirft, zahlt sich langfristiges Anlegen aus. Denn mit Investmentfonds können Renditen erzielt werden, die langfristig über den Sparzinsen liegen.

Orientierungshilfe im Fondsdschungel

Anlegern stehen in der Schweiz eine Vielzahl von Fonds zur Auswahl. Im Fondsdschungel den Überblick zu behalten, ist allerdings nicht leicht. Eine gute Übersicht über den Schweizerischen Fondsmarkt bietet die Webseite der Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA). Als Quelle für Fondsinformationen empfiehlt sich auch die Homepage von fundinfo.
Je nach Ihrer Risikobereitschaft werden sich bestimmte Fonds für Sie besser eignen als andere. Anlagefonds können einen regelmässigen Einkommensstrom generieren, oder sie investieren mit dem Ziel, das angelegte Kapital zu vermehren. Auch eine Mischung aus beiden Varianten ist möglich. Dies hängt von der Anlageklasse und der Zielsetzung des Fonds ab. Vor dem Investitionsentscheid sollten Sie jedoch entsprechend Ihrer Risikofähigkeit und –bereitschaft unterschiedliche Fonds vergleichen.

Welche Informationen enthält das Fonds-Factsheet der Migros Bank?

Ein geeignetes Hilfsmittel sind hierbei die sogenannten Fonds-Factsheets. Die Fondsanbieter müssen zu jedem ihrer Fonds ein entsprechendes Faktenblatt hinterlegen. Der Zweck dieser Factsheets besteht darin, potenziellen oder aktuellen Anlegern Informationen zur Verfügung zu stellen, um fundierte Anlageentscheidungen treffen zu können. Obschon der Aufbau und das Format eines Fonds-Faktenblatts von Anbieter zu Anbieter variieren, enthalten die meisten ähnlich aufgebaute Informationen. Am Beispiel eines Factsheets der Migros Bank erklären wir nachfolgend die Angaben, die ein Faktenblatt enthält.

Die Bezeichnung eines Fonds enthält immer den Namen der Gesellschaft, die den Fonds managt. Zusätzlich können die Hauptanlageart, in die der Fonds investiert (z.B. Anleihe, Aktie oder Geldmarkt), die Anlagestrategie (z.B. konservativ oder dynamisch) oder die Anlageausrichtung (z.B. Swiss Stocks oder European Opportunity) hinzukommen.

Bei den Fonds der Migros Bank wird im Fondsnamen das Fondsdomizil (CH für Schweiz bzw. LUX für Luxemburg) sowie der durchschnittliche Aktienanteil im Fondsportfolio angegeben, sofern es sich um einen Strategiefonds handelt, der neben Aktien auch andere Anlageklassen enthält. Der Aktienanteil kann von 0 bis 85 Prozent reichen. Unsere Nachhaltigkeitsfonds enthalten zusätzlich den Begriff «Sustainable» im Namen.
Am Fondsnamen lässt sich auch erkennen, ob der Fonds ausschüttend oder thesaurierend ist. Fonds, die ausschütten, werden mit einem «A» gekennzeichnet, beispielsweise «Migros Bank (CH) Fonds Swiss Stock A». Thesaurierende Fonds dagegen haben das Kürzel «B» wie «Migros Bank (CH) Fonds 45 B».

Das Fondsporträt erläutert in knapper Form die Ziele des Anlagefonds sowie die Art und Weise, wie der Fonds ausgerichtet ist, um diese Ziele zu erreichen. Zudem gibt diese Zusammenfassung einen Hinweis darauf, an welchen Anlegertyp sich der Fonds richtet.

Fondstypus bezeichnet, ob es sich um einen offenen oder einen geschlossenen Fonds handelt. Bei offenen Anlagefonds können Investoren jederzeit Anteile kaufen und verkaufen. Zudem können diese Fonds laufend neue Anteile ausgeben, sofern das Interesse der Anleger vorhanden ist. Sie sind verpflichtet, ausgegebene Anteile stets zum aktuellen Rücknahmepreis zurückzunehmen. Bei geschlossenen Fonds dagegen handelt es sich im Allgemeinen um Anlagefonds in Gesellschaftsform (üblicherweise eine Aktiengesellschaft) mit fixem Anlagekapital. Die Anteile werden in einem bestimmten Zeitfenster herausgegeben. Danach gibt es normalerweise weder Ausgaben noch Rücknahmen. Ein geschlossener Fonds muss die ausgegebenen Anteile auch nicht zurückzunehmen. Ein Anleger, der aus einem solchen Fonds aussteigen möchte, muss seine Anteile über den offenen Markt an einen anderen Investor verkaufen.

Das Fondsdomizil gibt an, in welchem Land die Fondsgesellschaft ihren Sitz hat. Entsprechend unterliegen die Fonds auch den Steuergesetzen und den Aufsichtsbehörden des Domizillandes.

Das Portfoliomanagement kann eine Tochtergesellschaft oder ein spezialisiertes Fondsmanagerteam einer Bank oder einer Finanzgesellschaft sein. Es ist unter anderem verantwortlich für die Zusammensetzung und Verwaltung des Fonds, das Rebalancing und die Investitionsentscheide, wann was gekauft bzw. verkauft wird.

Die Fondsleitung verwaltet im Rahmen des Fondsgeschäfts den Anlagefonds. Die Depotbank verwahrt im Auftrag der Fondsleitung das Fondsvermögen und besorgt die Ausgabe und Rücknahme der Fondsanteile sowie den Zahlungsverkehr.

Das Lancierungsdatum entspricht dem Datum, an dem der Fonds das erste Mal gehandelt wurde. Je älter der Fonds ist, desto stärker können Sie sich in der Regel auf seine Performance-Daten verlassen – immer vorausgesetzt, der Fonds wird vom gleichen Fondsmanager geführt.

Die Rechnungswährung ist die Währung, in welcher der Fonds gehandelt wird. Unter Abschluss Rechnungsjahr findet sich der Stichtag des Jahresabschlusses.

Bei den Erträgen lässt sich die Ausschüttungspolitik eines Fonds ablesen. Die Ausschüttungen eines Investmentfonds entsprechen im Prinzip den Erträgen, die der Fonds in einem Anlagejahr erwirtschaftet. Es sind anfallende Erträge wie Zinsen und Dividenden. Ausschüttende Fonds zahlen diese Erträge an die Anleger der Fondsanteile aus. Meistens erfolgt diese Auszahlung einmal pro Jahr. Thesaurierende Fonds dagegen reinvestieren die erwirtschafteten Erträge laufend in das Fondsvermögen.

Die Fondsleitung erhebt für Leitung und Administration, Fund Management sowie Marketing und Vertrieb eine Verwaltungskommission, die sogenannte Management Fee. Je nach Art des Fonds variiert diese Gebühr.

TER steht für Total Expense Ratio. Diese Kennzahl spiegelt die jährlichen Kosten eines Anlagefonds in Prozent des Fondsvermögens. Sie umfasst alle Gebühren (so auch die Verwaltungskommission), mit denen ein Fonds während eines Geschäftsjahres belastet wird (neben der Verwaltungskommission auch die Kosten für den Vertrieb des Produkts). Die TER umfasst aber nicht die Transaktionskosten, die innerhalb des Anlagefonds bei Wertschriftenaufträgen anfallen. Je tiefer diese Kennzahl ist, desto besser für den Anleger.

Benchmark ist der Fachbegriff für Referenzwert. Es ist die Messlatte bzw. der Vergleichsindex, an dem sich die Performance des Fonds und somit auch die Leistung des Fondsmanagers misst. Das kann zum Beispiel ein Aktien- oder ein Anleihenindex sein. Bei der Customized Benchmark handelt es sich um einen Vergleichsindex, der möglichst genau die Fondsstrategie spiegelt. Bei einem Strategiefonds setzt sich dieser Referenzwert meistens aus einem Geldmarkt-, Obligationen- und Aktienindex zusammen.

Der Inventarwert, englisch Net Asset Value genannt, drückt den rechnerischen Substanzwert eines Fonds aus. Er berechnet sich aus der Summe aller zu Marktpreisen bewerteten Fondsaktiva abzüglich sämtlicher Verpflichtungen. Teilt man diesen Wert durch die Anzahl ausgegebener Fondsanteile, so erhält man den Preis bzw. Inventarwert eines Fondsanteils. Bei den Migros Bank Fonds entspricht dieser Wert dem Rücknahmepreis, bei anderen Fonds werden teilweise zusätzlich noch Ausgabe- und Rücknahmekommissionen dazu geschlagen respektive in Abzug gebracht.

Das Fondsvermögen beschreibt, wie viele Kundengelder der Fonds zum Stichtag verwaltete. Gibt es zu einem Fonds unterschiedliche Tranchen, so wird unter Gesamtfondsvermögen das kumulierte Vermögen dieser Tranchen angegeben. Der Strategiefonds Migros Bank (CH) Fonds 45 B ist beispielsweise auch als Vorsorgefonds (Migros Bank (CH) Fonds 45 V) erhältlich. Vorsorgefonds eigenen sich für die Investition Ihres Säule 3- und Freizügigkeitsguthabens.

Letzte Ausschüttung gibt den Betrag pro Fondsanteil an, der zuletzt an die Investoren ausgeschüttet bzw. thesauriert wurde. Wenn Sie Fondsanteile vor dem Stichtag gekauft haben, sind Sie für die Ausschüttung berechtigt, solange Sie die Fondsanteile bis zum Ausschüttungstag halten. Das Ausschüttungs-/Thesaurierungsdatum ist bei den Migros Bank Fonds im Oktober.

Die Begriffe Theoretische Verfallrendite, Modified Duration sowie Restlaufzeit beziehen sich auf den Obligationenteil des Portfolios. Die theoretische Verfallrendite ist ein Schätzwert und gibt die für die nächsten zwölf Monate erwartete Rendite des aktuellen Anleihenportfolios des Fonds an. Die Modified Duration drückt das Zinsänderungsrisiko von Anleihen aus. Sie stellt dar, wie sensitiv der Kurs einer Obligation auf eine Zinsänderung von 1 Prozentpunkt reagiert. Im vorliegenden Beispiel bedeutet dies konkret: Wenn das Zinsniveau um 1 Prozentpunkt steigt, resultiert auf dem Obligationenportfolio des Fonds ein Wertverlust von 6,88 Prozent – und umgekehrt. Die Restlaufzeit entspricht der verbleibenden Laufzeit einer Obligationenanlage bis zur Endfälligkeit. Die Obligationen des abgebildeten Fonds haben eine durchschnittliche Restlaufzeit von 7,5 Jahren.

Fonds-Factsheets enthalten immer auch statistische Angaben, mit denen sich Aussagen über das Risiko eines Fonds treffen lassen. Die Kennzahl Beta misst die Schwankungsintensität des Fondskurses im Vergleich zu seinem Referenzwert. Dieser Gradmesser ist ein Risikomassstab. Er zeigt an, wie stark der Fonds relativ zum Vergleichsindex schwankt. Liegt das Beta zwischen 0 und 1, ist die Kursänderung des Fonds im Durchschnitt geringer als die des Referenzwerts. Bei einem Wert über 1 schwankt der Fonds stärker als der Benchmark. Ein negatives Beta wiederum bedeutet, dass die Kursentwicklung gegenläufig ist.

Die Korrelation spiegelt, wie stark der Kurs zweier oder mehrerer Anlagen voneinander abhängen (beispielsweise Fonds und Referenzwert). Diese Kennzahl liegt im Bereich von -1 bis 1. Ein positiver Wert beschreibt eine gleichgerichtete Kursentwicklung, ein negativer Wert eine gegenläufige. Liegt die Korrelation bei Null, so lässt sich zwischen der Kursentwicklung der beiden Anlagen kein Zusammenhang erkennen. Eine Korrelation von 1 signalisiert hingegen, dass sich die beiden Anlagen stets in dieselbe Richtung bewegen. Im abgebildeten Beispiel liegt die Korrelation sehr nahe bei 1. Der Fonds bewegt sich somit an den allermeisten Tagen in dieselbe Richtung wie der Referenzwert. Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass die täglichen Kursgewinne und -verluste des Fonds und des Referenzwerts gleich hoch sind. Die Korrelation lässt nur eine Aussage zu, ob sich diese gleichgerichtet bewegen. Die durchschnittliche Wertentwicklung des Fonds im Vergleich zum Benchmark beschreibt hingegen das Beta.
Das Gesamtrisiko, auch Volatilität genannt, wiedergibt das durchschnittliche Kursschwankungsrisiko des Fondsportfolios. In der Portfoliotheorie wird das Risiko einer Anlage mit der Höhe der Ertragsschwankungen gemessen. Risiko und Ertrag stehen in direktem Zusammenhang.

Ein Bild sagt oft mehr als 1‘000 Worte. Der Chart und die dazugehörige Tabelle zeigen die historische Performance des Fonds und wie sich der Fonds im Vergleich zum Referenzwert entwickelt hat. Dies hilft zu verstehen, wie sich der Fonds gegenüber ähnlichen Produkten oder dem Markt als Ganzes entwickelt. Vergessen Sie aber nicht, dass die vergangene Wertentwicklung keine Garantie für die zukünftige Kursentwicklung ist.

Eine gute Wertenwicklung gegenüber der Benchmark über lange Zeiträume ist ein Indikator für einen geschickten Fondsmanager und einen sorgfältigen Anlageprozess des betreffenden Finanzinstituts – und eher nicht das Ergebnis reinen Anlageglücks. Die kurzfristige Performance (weniger als drei Jahre) kann stark schwanken und das Performance-Bild verzerrt darstellen. Es gilt auch andere Fallgruben zu beachten. Möglicherweise führt der aktuelle Fondsmanager den Fonds erst seit einem Jahr, womit jede Performance vor diesem Zeitpunkt (ob gut oder schlecht) nichts über dessen Leistungsausweis aussagt. Da das Anlagekapital teilweise mit dem Fondsmanager weiterzieht, verzichten inzwischen viele Fondsgesellschaften darauf, den Fondsmanager explizit zu benennen. Vorsicht ist angebracht, wenn es sich um sogenannte «simulierte Performance-Daten» handelt, bei denen anhand der aktuellen Zusammensetzung des Fonds berechnet wird, wie er sich historisch verhalten hätte. Dieses Vorgehen wird auch «Backtesting» genannt und kommt v.a. bei neueren Fonds gelegentlich zum Einsatz.

Die Portefeuillestruktur gibt Auskunft darüber, wie die einzelnen Anlageklassen im Vergleich zum Gesamtportfolio gewichtet sind. Zudem wird aufgeschlüsselt, in welchen Währungen die einzelnen Anlageklassen investiert sind. Anhand unseres Beispiels lässt sich ablesen, dass insgesamt 44,1 Prozent des Fondsvermögens in Aktien beziehungsweise 22,1 Prozent in Schweizer Aktien angelegt sind. Mit dieser tabellarischen Übersicht lässt sich abklären, ob der Fonds Ihren persönlichen Anlagezielen und/oder Ihrer Risikobereitschaft entspricht. Je höher der Aktienanteil ist, desto kräftigere Kursschwankungen nimmt man in Kauf. Handkehrum werden mit einem höheren Aktienanteil üblicherweise langfristig bessere Renditen erreicht als mit einem reinen Obligationenfonds.

Jüngere Anleger können tendenziell einen vergleichsweise hohen Aktienanteil im Portefeuille halten, weil sie das Risiko vorübergehender Kurseinbrüche dank des längeren Anlagezeitraums besser verkraften können. Für einen Rentner dagegen stehen in der Regel weniger die Wertvermehrung, sondern vielmehr die Kapitalerhaltung und ein konstanter Einkommensstrom im Vordergrund. Entsprechend geringer sollte der Aktienanteil im Portfolio sein. Es gibt zwar keine perfekte Regel betreffend der Aktienquote, aber eine Faustregel besagt: Der Aktienanteil sollte ungefähr «100 minus das Alter» betragen.

Ein Fonds-Factsheet enthält fast immer eine Top-Ten-Liste. Ein Fonds mit Aktienanteil dokumentiert in diesem Abschnitt die zehn wichtigsten Unternehmen, in die der Fondsmanager das Geld investiert hat. Ausgewiesen wird der prozentuale Anteil am Fondsvermögen. Einige Fonds investieren in etablierte Blue-Chip-Unternehmen, andere konzentrieren sich auf junge Wachstumsunternehmen. Das hängt davon ab, welcher Strategie der Fondsmanager folgt. Mitunter findet sich in diesem Abschnitt auch eine Aufschlüsselung nach Branchen. Solche Angaben sind beim Vergleich unterschiedlicher Fonds ebenfalls nützlich.

Die Auflistung zeigt auch das Ausmass der Konzentration im Portfolio. Entsprechen die zehn grössten Beteiligungen beispielsweise mehr als der Hälfte des Fondsvermögens, ist ein solcher Fonds weitaus fokussierter als ein Konkurrenzprodukt, bei dem die Top Ten nur ein Viertel der verwalteten Gelder ausmachen. Anleger sollten stets überprüfen, ob ein Fonds überdurchschnittlich viel in bestimmte Einzelaktien oder Sektoren investiert hat. Je breiter ein Fonds investiert, umso weniger stark wird er in der Regel schwanken. Das zusätzliche Mass an Sicherheit geht jedoch oft mit geringeren Renditechancen einher. Es hängt unter anderem von Ihrer Risikotoleranz ab, welcher Fonds für Sie besser geeignet ist.

Angenommen, Sie wollen einen Fonds kaufen, der nicht zur Fondspalette Ihrer Hausbank gehört. Wie teilen Sie Ihrem Kundenberater mit, für welches Produkt Sie sich interessieren? Fondsnamen sind bei der Identifizierung des richtigen Produkts in der Regel wenig hilfreich. Oft besteht hier das Risiko einer Verwechslung. Viel besser geeignet sind die Wertpapierkennzeichnungen.

Die Valorennummer ist eine schweizweit eindeutige Kennzeichnung, um die an der Börse kotierten oder zum Handel zugelassenen Wertpapiere zu identifizieren. Ist der Fonds nicht in der Schweiz domiziliert, ist es jedoch gut möglich, dass ihm keine Valorennummer zugeteilt wurde. In diesem Fall hilft die ISIN-Nummer (International Securities Identification Number) weiter. Diese Kennzeichnung gewährleistet die Identifikation eines Wertpapiers auf internationaler Ebene. Wertschriften lassen sich auch mittels des Bloomberg-Tickers oder der Reutersseite finden.

 

 

 

 

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